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 Kooperationklasse
 
Hauptschule - Berufliche Schulen

        

Seit dem Schuljahr 1997/98 bietet die Albert- Schweitzer- Schule in Zusammenarbeit mit der Gewerbeschule den zweijährigen Bildungsgang „Kooperationsklasse Hauptschule – Berufliche Schulen“ (KOOP) an.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten am Ende des zweiten Schuljahres  einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Schulabschluss. Gleichzeitig erfüllen sie die Berufsschulpflicht.

Die Kooperationsklasse hat sich zum Ziel gesetzt, Jugendliche zu fördern, die über das herkömmliche schulische Angebot von Hauptschule und einjährigem BVJ den Hauptschulabschluss voraussichtlich nicht erreichen können, weil sie beispielsweise..

  • .. leistungsschwach sind,

  • .. „schulmüde“ sind,

  • .. Schwierigkeiten mit den spezifischen Anforderungen des Schulalltags haben,

  • .. deutlich über dem Altersdurchschnitt ihrer Klasse liegen,

  • .. durch persönliche oder umfeldbedingte Widerstände schulisch überfordert sind.

Die Auswahl der Schülerinnen und Schüler erfolgt durch die Hauptschule im Einvernehmen mit der beruflichen Schule und den Erziehungsberechtigten. Es soll eine möglichst homogene Klasse entstehen, die Schülerzahl ist auf etwa 16 Schülerinnen und Schüler begrenzt. Zu den Auswahlkriterien zählen neben der Erfüllung der Hauptschulpflicht (Abgangszeugnis) u.a. die Motivierbarkeit und die Bereitschaft, sich auf einen Neuanfang in einem veränderten Umfeld einzulassen.
Der Besuch der KOOP basiert auf Freiwilligkeit. Die Schülerinnen und Schüler, das Lehrerteam sowie die Erziehungsberechtigten schließen einen Vertrag ab, der Rechte und Pflichten der Beteiligten definiert.

Fred Kromer - Monika Sigrist
Klassenlehrer der Kooperationsklassen

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