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Leben
Jugendliche befinden sich in einer heiklen Lebensphase:
Sie müssen den Übergang vom Kind zum Erwachsenen meistern.
Dieser Übergang läuft für viele Jugendliche nicht ohne Probleme ab.
Sie sehen sich einer steigenden Zahl von Erwartungen gegenüber. Die Jugendlichen müssen in dieser Phase lernen, stetig mehr Verantwortung für eigens Tun zu übernehmen. Es werden immer häufiger und weiterreichende Entscheidungen von ihnen erwartet.

Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, ist es von sehr großer Bedeutung, dass die Jugendlichen sich selbst besser kennen lernen. Der Umgang mit eigenen Stärken, aber auch das Akzeptieren von eigenen Schwächen muss geübt werden. Die Schule bietet dazu ein weites Lernfeld. Den Schulalltag zuverlässig meistern, Regeln formulieren und akzeptieren, angemessen kommunizieren, einen respektvollen Umgang mit anderen praktizieren, das sind nur einige Stichworte aus diesem Feld.

Diese Kompetenzen werden nicht allein im Unterricht geübt: In regelmäßigen außerschulischen Angeboten beispielsweise aus dem Bereich der Erlebnis- oder Theaterpädagogik können sich die Jugendlichen "erproben".
Die Jugendlichen müssen ernst genommen werden.
Dazu ist es auch notwendig, dass diese ihre eigenen Grenzen kennen und spüren und lernen, die Grenzen anderer zu respektieren.
Auch die so genannten "Sekundärtugenden" wie Höflichkeit, Pünktlichkeit und das Beherrschen angemessener Umgangsformen gewinnen wieder an Bedeutung. Diese Tugenden können nicht mehr selbstverständlich vorausgesetzt werden und sind damit auch ein schulischer Lerninhalt.